Häufig gestellte Fragen der Eltern

Wird jedes Kind in die Agentur COOL KIDS aufgenommen?

Nein, damit wir ein Kind in unsere Kartei aufnehmen, sind bestimmte Grundvoraussetzungen notwendig. Kinder die zu schüchtern, scheu oder ängstlich sind, werden keinen Spaß an einer Vermittlung haben. Wir sind auf der Suche nach aufgeschlossenen, kommunikativen, extrovertierten Kindern, die Spaß haben im Mittelpunkt zu stehen ohne überdreht zu sein, neugierig sind etwas anderes kennen zu lernen, für die es kein Problem ist in einer fremden Umgebung mit fremden Menschen zusammen zu sein. Selbstverständlich sind Sie, liebe Eltern immer mit vor Ort, doch letztendlich steht Ihr Kind vor der Kamera oder auf der Bühne oder dem Laufsteg! 

Warum nimmt die Agentur COOL KIDS erst Kinder ab 3 Jahren auf?

Im Laufe der Jahre haben wir festgestellt, wie schwierig und anstrengend eine Produktion mit Kleinstkindern und Babys sein kann. Auch aus moralischen Gründen vermitteln wir Kinder erst ab einem Alter, in dem die Kinder bereits selbst ausdrücken und durch ihr Verhalten zeigen können, ob sie bereit sind an einer Produktion mit zu wirken und Spaß daran haben.

Werden alle Kinder die in der Kartei sind vermittelt?

Wir sagen immer: Alles ist möglich und nichts! Das bedeutet, eine Agentur kann keine Garantie für einen Vermittlungserfolg geben, da sie selbst die Kinder nicht bucht, sondern ein Vermittler zwischen Produktion und Kind sind. Da die Agentur COOL KIDS aber sehr bekannt ist und seit vielen Jahren Kinder und Jugendliche aus Berlin und Umgebung erfolgreich vermittelt, haben wir langjährige zufriedene Kunden und somit immer viele unterschiedliche Anfragen. Wir haben Kinder in der Agentur, die haben bereits nach 2 Wochen ihren ersten Job, andere warten schon ein halbes oder ein dreiviertel Jahr, einige wenige waren tatsächlich noch bei keinem Casting. Manche Kinder werden sofort nach dem ersten Casting gebucht, andere waren bereits bei 3 oder 4 Castings und wurden trotzdem noch nicht fest gebucht. Doch wer es nicht versucht, wird es nie erfahren, wichtig ist, nicht traurig sein, wenn es bei einem Casting nicht geklappt hat, es kommt bestimmt wieder eine Chance.

Können Kinder in mehreren Agenturen sein?

Keine Agentur mag es, wenn ein Kind in mehreren Agenturen gelistet ist. Das liegt daran, dass die meisten Produktionen bei mehreren Agenturen anfragen und es dann bei einer Vermittlung des Kindes zum Streit kommen kann, wer denn nun zu erst angerufen hat oder über welche Agentur das Kind denn überhaupt zum Casting eingeladen worden ist... Auch finden die Produktionen und Caster es nicht toll, wenn ein Kind immer und immer wieder von mehreren Agenturen angeboten wird ("Von welcher Agentur sollen wir das Kind denn nun buchen?") Im schlimmsten Fall, wird es dann gar nicht zum Casting eingeladen, um Streitigkeiten zu vermeiden. 
Dennoch gibt es in Deutschland keine Exklusivität, auch wenn es Agenturen gibt, die darauf bestehen und sagen: "Wenn du von uns vermittelt werden möchtest, darfst du in keiner weiteren Agentur sein!"
Wir sagen: wenn es sich im Rahmen hält, d.h. Ihr Kind ist in noch einer weiteren Agentur gelistet, haben wir kein Problem damit, denn keine Agentur kann den Erfolg garantieren, das entscheiden nämlich andere (die Produktionen, der Kunde, der Regisseur usw).

Warum ist das Fotomaterial (die Sed-Card) so wichtig?

Mit dem uns vorliegendem Fotomaterial, auch Sed-Card genannt, stellen wir Ihr Kind bei den Produktionen, Werbeagenturen oder Fotografen vor. Dieses Fotomaterial ist der erste und entscheidende Eindruck! Davon hängt es ab, ob Ihr Kind zum Casting eingeladen wird. Somit ist wichtig, dass die Fotos aussagekräftig und ansprechend sind.  Die Agentur COOL KIDS hat einen bestimmten Anspruch an die Fotos, die sie weiterleitet. Verwackelte, verschwommene Privatfotos mit roten Augen oder auf denen das Kind zu klein abgebildet ist, können wir nicht akzeptieren. Sie können die Fotos und die Sed Card selbst erstellen, die Fotos vom Fotografen machen lassen oder die Fotos inkl. der Sed Card bei uns in der Agentur (kostenpflichtig) anfertigen lassen, das bleibt Ihnen freigestellt.

Was ist die Sed Card?

Eine Sed Card (auch Sedcard oder Sed-Card) bezeichnet im deutschsprachigen Raum eine Bewerbungsunterlage für Models bei Agenturen, auf der sich unterschiedliche professionelle Fotos und die wichtigsten Angaben der Person befinden. Branchenüblich erfolgt die offizielle Präsentation eines Models (bei uns, unserer Kinder) anhand dieser Sed Card. 
Woher kommt der Name Sed Card? Anders als oftmals vermutet, hat der Name nichts mit einem Set (Film- oder Foto Set) zu tun. Benannt ist die Sed Card nach dem Erfinder Sebastian Sed, Geschäftsführer der britischen Modelagentur Parker-Sed. Er erfand in den 60er Jahren diese Art der Präsentation um seine Models weltweit vermitteln zu können. 

Was genau ist ein Casting?

Bei einem Casting (engl. = Auswahlverfahren) werden die in die engere Auswahl genommen Kinder vor die Kamera gestellt und auf ihre "Film- oder Fototauglichkeit" getestet. Bei einem Casting bewerben sich sehr viele Kinder oder Jugendliche, damit die Produktion eine große Auswahl zur Verfügung hat. Letztendlich entscheidend ist die Ausstrahlung, die Persönlichkeit, ggf. die Aussprache bzw. das gesamte Erscheinungsbild des Kindes.

Worauf sollte beim Gang zum Casting geachtet werden?

Suchen Sie sich vorab die genaue Adresse des Castingortes heraus, damit Sie am Tag des Castings pünktlich sind, auch wenn Sie vielleicht noch etwas Wartezeit einplanen müssen. Das Kind sollte geduscht sein, frisch gewaschene Haare und saubere Kleidung, Hände und Fingernägel haben (vermeiden Sie also vorher den Besuch auf dem Spielplatz). Wenn es vorab einen Text oder eine Szene zu lernen gab, bitte immer gut vorbereiten! Wenn nicht anders erwünscht, neutrale Kleidung anziehen, d.h. Jeans und einfarbiges T-Shirt ohne große Werbeaufschrift oder Logos.

Woran erkenne ich eine seriöse Agentur?

Wie viele Agenturen es in Deutschland gibt, die auch Kinder und Jugendliche vertreten, weiß selbst in der Branche niemand. Nur eines ist sicher: Es werden ständig mehr Agenturen! Die meisten befinden sich naturgemäß dort, wo ohnehin viel für Film und Fernsehen produziert wird: in Berlin, Köln, München und Hamburg. Wenn man nicht gerade auf eine konkrete Empfehlung bauen kann, ist es fast schon Glückssache, eine gute und seriös arbeitende Agentur zu finden. Eine falsche Wahl aber kann nicht nur das Ende der Karriere als Jungstar bedeuten, bevor sie überhaupt begonnen hat. Sie kann auch teuer werden, denn "Schwarze Schafe“ gibt es leider überall.
Aus diesem Grund: informieren Sie sich über die Agenturen, die Sie in die engere Wahl genommen haben (das Internet macht es heute einfach Informationen zu erhalten), vereinbaren Sie unbedingt einen persönlichen Termin um sich selbst ein Bild zu machen, denn Sie möchten doch wissen, wer Ihr Kind demnächst vermitteln wird. Bei Unklarheiten stellen Sie Fragen, lassen Sie sich alles genau erklären. 

Die Agentur & Schauspielschule COOL KIDS war die ERSTE BERLINER KINDERAGENTUR und später auch die ERSTE BERLINER KINDERSCHAUSPIELSCHULE! Unsere Vermittlungen und Partner sprechen für sich. 

 

Wodurch unterscheidet sich eine Vermittlungsagentur von einem Casting-Studio?

Eine Agentur hat eine Kartei von Interessenten, aus diesem Pool werden Vorschläge für die angefragten Projekte unterbreitet. Aufgabe der Agentur ist es, Aufträge für die in der Kartei befindlichen Personen zu organisieren. Hierzu sind aktuelles Fotomaterial, aktuelle Angaben zur Person genau so wichtig wie das persönliche Kennenlernen. Die Agentur schickt die Kinder zu den entsprechenden Castings, verhandelt die Gagen und vertritt die Kinder während der Abwicklung des Auftrages, dafür erhält sie eine Agenturprovision.
Ein Casting-Studio arbeitet im Auftrag der Produktion. Das bedeutet, die Produktion gibt den Auftrag ein Video- oder Foto-Casting durchzuführen und für das entsprechende Projekt die entsprechenden Kinder zu casten. Für dieses Casting fragt das Casting Studio bei Agenturen an. Dieses Video- oder Fotomaterial wird an den Kunden weiter geleitet, damit dieser seine Auswahl treffen kann.

 

Gesetzliche Grundlagen

Beschäftigung von Kindern und Jugendlichen 
Für die gestaltende Mitwirkung von Kindern oder Jugendlichen bei Film-, Foto-, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Aufnahmen auf Ton- und Bildträgern, bei Musik- und anderen Aufführungen sowie Werbeveranstaltungen ist eine Ausnahmegenehmigung nach § 6 Abs. 2 Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG) notwendig. Der Produktion muss zur Weiterleitung eine aktuelle und komplett ausgefüllte Einverständniserklärung (von der Agentur erhältlich) der Eltern, der Schule, des Arztes und des Jugendamtes eingereicht werden. (Immer nur Kopien weiterleiten, das Original entweder behalten oder in der Agentur hinterlegen). 
-Wir informieren Sie darüber, wenn wir diese Erklärung benötigen.- 
Diese Erklärung ist in der Regel für einen Beschäftigungszeitraum von 6 Monaten gültig. Als Richtschnur gilt eine Obergrenze an Beschäftigungszeiten von 30 Tagen pro Jahr für ein Kind.
Möglichkeiten der Beschäftigung
1. Kinder untere 3 Jahren: Eltern sind verantwortlich, keine Einverständniserklärung erforderlich, da diese Kinder noch keine weisungsgebundenen Tätigkeiten ausüben können.
2. Kinder von 3 bis 6 Jahren: Beschäftigung bis zu 2 Std. täglich, in der Zeit von 8:00 bis 17:00 Uhr möglich, Einverständniserklärung muss in den meisten Fällen vorliegen (wir weisen Sie dann darauf hin). Keine Beschäftigung bei Theateraufführungen zulässig.
3. Kinder von 6 Jahren und Jugendliche bis zur Beendigung der (der in Berlin 10jährigen) Vollzeitschulpflicht: Beschäftigung bis zu 3 Std. täglich, in der Zeit von 8.00 bis 22:00 Uhr möglich (bei Theatervorstellungen bis zu 4 Std. täglich in der Zeit von 10:00 bis 23:00 Uhr), Einverständniserklärung muss in den meisten Fällen vorliegen (wir weisen Sie dann darauf hin).
4. Jugendliche, die 10 Jahre zur Schule gegangen, aber noch nicht 18 Jahre alt sind: keine Einverständniserklärung nötig. Sonntagsarbeit nur zulässig bei: Musik-, Theater- und anderen Aufführungen sowie bei Direktsendungen (Hörfunk und Fernsehen). 
Beschäftigung nur an 5 Tagen pro Woche erlaubt, 8 Std. pro Tag und 40 Std. pro Woche zulässig.